Inhaltsverzeichnis

1) Übertragung

2) Zusammenleben mit seelisch verletzten Kindern

3) Probleme

4) Supervision

Supervision für Pflegeeltern

Bei begründetem Bedarf können Pflegeeltern Supervision in Anspruch nehmen. Dies kann als Paar oder auch einzeln stattfinden. Nach Rücksprache mit dem/der zuständigen Bezirkssozialarbeiter/in kann eine bestimmte Anzahl von Supervisionssitzungen als Zusatzleistung vereinbart und über den Hilfeplan bewilligt werden. Diese Sitzungen können dann bei einer Supervisorin oder einem Supervisor ihrer Wahl erfolgen.

Welches sind die am häufigsten angesprochenen Themen und Anliegen in der Supervision?

  • Entwicklungsverzögerungen und Auffälligkeiten des Pflegekindes
  • Umgangsrecht und Kontakt mit den leiblichen Eltern und den damit verbundenen Auswirkungen
  • Veränderungen in Partnerschaft und Gestaltung des Familienlebens und damit verbundene Auswirkungen auf leibliche Kinder
  • Bindungsverhalten und -störungen und entsprechendes Erziehungsverhalten

Ziele der Supervision

Meine Aufgabe besteht in der begleitenden Beratung von Pflegeeltern bei der Wahrnehmung ihrer anspruchsvollen Aufgabe. Sie stehen vor großen Herausforderungen und müssen in diesem Spannungsfeld Entscheidungen zum Wohle des Pflegekindes treffen. Ich möchte ihnen Sicherheit vermitteln, diese Entscheidungen auch vor den oftmals kritischen Augen der Umwelt umzusetzen, denn diese Haltung wird sich auf Dauer durch ein zufriedeneres Familienleben auszahlen.